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    Dafür setzen wir uns ein!

    Ziele und Forderungen

    Verhinderung der Einlagerung von radioaktiven Abfällen auf der Deponie Balzersen in Harrislee.

     

    Aus Gründen des Gesundheits- und Umweltschutzes halten wir es für unverantwortlich, radioaktive Abfälle auch mit einer sehr geringen Radioaktivität über die konventionelle Abfallwirtschaft zu entsorgen. Wir fordern einen anderen Weg zur Entsorgung von Abfällen aus dem AKW-Rückbau. Die Deponierung auf Abfalldeponien der Klasse 1 und 2, die Verbrennung und die Wiederverwertung von radioaktiven Abfällen lehnen wir grundsätzlich und entschieden ab.

    Unsere Forderungen an die beteiligten Akteure

    Minister Jan Philipp Albrecht, MELUND

    • sofortiger Stopp der Rückbaugenehmigungsverfahren und Aussetzung der bereits erteilten Genehmigungen.

    • Einbringung von Gesetzesinitiativen über den Bundesrat zur Verbesserung des Strahlenschutzes im Zuge des AKW-Rückbaus:
      - Schaffung der Kategorie „sehr schwach radioaktive Abfälle“
      -
      unabhängige Neubewertung des § 29 der Strahlenschutzverordnung unter Einbeziehung kritischer Stimmen ( z.B. IPPNW, BUND) mit dem Ziel der Abschaffung der "Freigaberegelung".

    • unabhängige Neubewertung des sogenannten "10-Mikrosievert-Konzepts".

    • unabhängige Prüfung verschiedener alternativer Lagerungsoptionen für jedes der betreffenden AKW, dazu zählt z.B. die Lagerung im entkernten AKW-Gebäude, die Schaffung von Lagerbunkern auf dem AKW-Gelände, deponieähnliche Lagerungsmöglichkeiten am AKW-Standort oder, bei Ausschluss der vorgenannten Alternativen, die Errichtung eines oberflächennahen Mono-Lagers an einem qualifizierten Standort.

    • Verzicht auf die aktuell gesetzlich mögliche ministerielle Anweisung zum Einbau in eine bestehende Deponie der Klasse I und II.

    • bei Anweisung: Haftungsübernahme für aus einer ministeriellen Anordnung entstehende gesundheitliche und materielle Schäden.

    • Transparenz in der Vorgehensweise, Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten, ehrlicher Dialog.

    Bürgermeister, Gemeinde- und Kreisvertreter

    • Schutz der Gesundheit und Vertretung der Interessen der hiesigen Bevölkerung.

    • Verteidigung des Standortes in Hinblick auf: Umwelt, Landwirtschaft, Tourismus, deutsch-dänische Beziehungen, materielle Werte.

    • Verweigerung der Unterzeichnung jedweder "Entsorgungsvereinbarungen" des MELUND.

    • Untersagung des Transports und der Einlagerung von radioaktiven Abfällen innerhalb des Gemeindegebietes.

    • Erfassung eines IST-Zustandes auf der Balzersen Deponie durch ein unabhängiges Institut.

    • Einführung eines regionalen Krebsregisters.

    • Standortübergreifendes Verständnis der Problematik und klare Abgrenzung zu einer "Not in my backyard"-Haltung.

    • Transparenz in der Vorgehensweise, Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten, ehrlicher Dialog.

    Deponiebetreiber

    • Verweigerung der Unterzeichnung jedweder "Entsorgungsvereinbarungen" des MELUND.

    • Änderung der Deponieordnung hinsichtlich des Ausschlusses künstlich radioaktiver oder radioaktiv kontaminierter Abfälle.

    • Transparenz in der Vorgehensweise, Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten, ehrlicher Dialog.

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